naš plan

Der Anfang ist gemacht. Aber es ist noch viel zu tun.

Idee verbreiten - Netzwerke aufbauen

In den nächsten Monaten organisieren wir Online-Diskussionen, Treffen, bringen die Idee in die Medien. Für uns ist ZORJA auch neu! Wir müssen noch viel lernen. Sorbische Institutionen haben viel Erfahrung gesammelt, die wir nutzen wollen. Beispiele für Sprachrevitalisierung, Literatur zu Sprachlernmethoden, gute Ratschläge und helfende Hände gibt es überall auf der Welt, z.B. von Linguisten und Praktikern, bei den First Nations in den USA/Kanada, in der Bretagne/Frankreich, bei den Gälisch-Sprechern in Irland und Großbritannien. Hilf uns, die Idee von ZORJA zu verbreiten und erzähl es Deinen Freunden! 

Unterstützer*Innen finden

ZORJA braucht Hilfe! Wir suchen: 

  • Sprecher*Innen, die sehr gut Sorbisch/Wendisch können, sich in Immersionsmethoden ausbilden lassen und als Sprachtrainer die Gruppe anleiten. Vielleicht bist DU die/der richtige?
  • Sprecher*Innen, die als Mentoren ihr Wissen weitergeben, die Gruppe unterstützen und mit ihnen Projekte umsetzen (gern zusammen mit sorbischen Institutionen und Vereinen). Meldet euch!
  • eine Institution oder einen Verein, die die administrative Arbeit übernimmt und Projektgelder verwalten kann. Interesse

Konzeptarbeit / Curriculum

Hier geht es um die Inhalte - Was soll gelernt werden? Wie verbringt die Gruppe ihre Zeit? Mit welchen Methoden können wir die Sprachblase aufrechterhalten? Es gibt schon so viel Lernmaterialien für Sorbisch/Wendisch. 

Wer will mitmachen?

Wir starten im Vorfeld eine erste Umfrage, um ernsthaft interessierte Lernwillige zu finden. Keine leichte Entscheidung! Immerhin wirst Du dich ein Jahr mit Sorbischer Sprache und Kultur befassen! Aber Du wirst es nicht bereuen!

Geld ist nicht alles, aber nötig! 

Warum lernst Du eine Sprache? Nicht für den Lebenslauf, nicht für Geld. Sondern aus Liebe zur Sprache, zur Kultur, zu den Menschen. Aber Sprachrevitalisierung kostet Geld. Und uns geht es da deutlich besser als anderen Minderheiten. Es gibt Förderprogramme vom Bund, den Ländern, die Stiftung für das Sorbische Volk und andere Geldgeber, europäische Förderprogramme. Die Frage ist, worauf legen wir unsere Priorität?

Los gehts!

Best-Case-Szenario:

2021: Konzeption, Netzwerken, Lobbyarbeit, Finanzierung sichern

2022: Team zusammenstellen, Trainer und Mentoren vorbereiten, Curriculum schreiben, 

2023: Programm startet z.B. September 2023-August 2024.

Währenddessen Monitoring, Anpassen und verbessern, Feedback einarbeiten, Fördergelder sichern und nächste Runde vorbereiten.